Warum Katzenfelle nicht gegen Rheuma helfen
Zurück zur Natur auf Kosten der Katzen!
Tatsächlich ist diese Behauptung bis heute nicht wissenschaftlich untersucht worden und wird somit auch von keinem Facharzt unterstützt. Ganz im Gegenteil. Bei derartigen Beschwerden hilft bekannterweise trockene Wärme- Katzenfelle hingegen spenden eher feuchte Wäre- sind also im schlimmsten Falle noch eher schädlich!
Wieso hällt sich dieser Aberglaube dann so hartnäckig?
Bis in die 70-er Jahre hinein, konnte man Katzenfelle bei Rheuma noch in Apotheken und Drogerien kaufen. Selbst heute wird noch mit dem Verkaufsargument geworben, daß die “modernsten Rheumakliniken” wieder auf dieses alte Hausrezept zurückgreifen.
Dafür lassen jährlich zahlreiche Katzen ihr Leben und das Geschäft boomt.
Die Kosten für Katzenfelle sind um ein vielfaches kleiner, als die zu erzielenden Gewinne mit den vertriebenen Katzenfelldecken.
Das EU-Parlament hat unterdessen reagiert. Seit Juni `07 besteht ein Handelsverbot innerhalb der gesamten EU für Hunde- und Katzenfelle. Zuwiderhandlungen werden mit empfindlichen Geldstrafen geahndet. Trotzdem geht das Geschäft weiter.
Wer sich also Linderung verschaffen möchte, ist mit medizinisch gestützten Methoden sicher besser beraten.
Ein fachkundiger Arzt gibt sicher gerne Auskunft über die Wirkung von Kranken- und Wassergymnastik, Kälte-Therapien, Massagen, Fango oder Moorbäder, Licht- und Elektrotherapien, so wie Akupunktur.
In diesem Fall hilft einem der Volksglaube tatsächlich nicht weiter.
Findige Geschäftemacher behaupten da schnell “Katzenfelle helfen gegen Rheuma”.
Vermeidliche Untersuchungen belegen, daß die Wärme gegen Athrose, Rheuma, Muskelschmerzen oder Rückenleiden helfen sollen.